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Hans im Glück träumt.
Doch den Abend hat er zu früh gelobt, denn von oben fällt
aus dem Nichts ein Stein auf ihn zu und beim Versuch auszuweichen,
bewegt sich sein Schwerpunkt aus der Mitte
etwas zu weit nach links, sein linker Arm wird trotzdem getroffen
und lässt vor Schreck die Wand los, der linke Fuss erklärt
sich solidarisch und der rechte dreht sich wie von selbst aus seinem
Tritt. Der verbliebene Fixpunkt Arm allein kann die Verantwortung
auch nicht tragen, folgt aber dem Befehl seines Hirns: "Nicht
loslassen, bloss nicht loslassen!" und so kugelt sich seine
Schulter aus dem Gelenk und Schmerz rieselt über
die Innenseite seiner Lieder, verstärkt durch die Nervenenden
im Rücken, die von einer Kollision mit dem Fels erzählen
könnten, aber nur stottern und schreien...
Er findet sich wieder gefangen in einem professionellen Sicherheitssystem
bestehend aus Seil, Gurt und ein bisschen Glück. Es dreht ihn eine
ganze Nacht wie einen Kreisel um ein schwarzes Loch dreht, aber
das Seil hält ihn fest in einer Zwischenstufe
zwischen Schwindel und freiem Fall. Das schwarze Loch ist
hungrig, es ist sein Ego. Sein Bein schmerzt,
weil er endlich den Berg gefunden hat, auf den er nicht gekommen
sein wird. Weil die Wand ihm einen Tritt gegeben hat, der seine
Bänder und vielleicht auch seine Knochen
angeknackst hat.
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