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Hans im Glück träumt.

Und deshalb sitz ich jetzt da und erzähl mir selbst eine Geschichte. Ort: Ötztal. Hauptdarsteller: ein einsamer Kletterer, der - sein einziger Fehler - allein in eine Wand eingestiegen ist, die größer als er war, viel zu groß. Kann man nicht wissen, siebter Schwierigkeitsgrad - kann der Junge normalerweise ohne Probleme. Er ist routiniert und kraftvoll und selbstsicher. Er will mehr, zerplatzt fast vor Energie, die zuviel ist, die abgebaut werden muss durch Reibungsklettern und Pendelquergang. Und das klappt auch: Im Fingerriss eine Auswärtsdrehung grade noch verhindert, dann ein Spreizkamin durch den ihn sein Adrenalin pumpt und es schüttelt ihn ein bisschen. Also sucht er sich eine Stelle zum Ausruhen und entspannt die Finger, dehnt die Beine so gut es geht.

Bis er sich in einem professionellen Sicherheitssystem bestehend aus Seil, Gurt und ein bisschen Glück gefangen um sich selbst dreht. Eine ganze Nacht wie ein Kreisel um ein schwarzes Loch dreht, aber das Seil hält ihn fest in einer Zwischenstufe zwischen Schwindel und freiem Fall. Das schwarze Loch ist hungrig, es ist sein Ego. Sein Bein schmerzt, weil er endlich den Berg gefunden hat, auf den er nicht gekommen sein wird. Weil die Wand ihm einen Tritt gegeben hat, der seine Bänder und vielleicht auch seine Knochen angeknackst hat.

Hans im Glück träumt
- Seb hängt über einem schwarzen Loch (3/5)
 
WEB-TIPP
  HOCHALPIN  
   


Heil rauf und wieder runter kommen.
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  NEBELLICHT?  
   

Fast ein Sandstrand.. Treffpunkt, Freibier, Flipper - alles da.
Du auch?
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