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Wie eine Fackel im leichten Luftzug.
Auch und gerade mit Halsweh darf man nicht
aufhören seine Meinung zu sagen, hat
Boris gesagt und mich ziemlich wütend angeschaut. Ich
bin baff, denn schließlich hatte ich ihn nur höflich nach
seinem notorischen Halsweh gefragt. Kriegt er immer. Und ich frag
ihn immer. Wenn er ein Halstuch trägt.
Ich schau ihn an und will grad mal fragen,
he, wie bist denn du drauf? Aber ich komm nicht dazu, denn
er hat schon voll losgelegt:
Nicht nur, daß du mit
meiner Freundin schläfst,
nein, das reicht dir nicht. Du mußt mich auch gleich beim Boss anschwärzen
und mich als Trinker hinstellen, mich! Als ob ich auch nur einen
Kurzen
mehr als du trinken würde, so über die Jahre gerechnet.
Danach holt er erst mal Luft
und trinkt
einen Schluck Bier. Ich verzichte
auf eine Antwort, da gibt es nicht
viel zu sagen.
Denn zumindest der erste Teil der Anklage ist nicht so aus der Luft
gegriffen, wie er es unter Freunden sein sollte. Zu meiner Verteidigung:
Martina
kriegt, was sie kriegen will. Da bin ich keine Ausnahme.
Aber das kann ich so wohl nicht sagen. Boris
schaut mich an, zuckt die Schultern
und geht zum Flipper, aber der ist
kaputt. Also kommt er wieder zurück.
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