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Hermann kreiselt um sich selbst

Wie eine Fackel im leichten Luftzug.

Auch und gerade mit Halsweh darf man nicht aufhören seine Meinung zu sagen, hat Boris gesagt und mich ziemlich wütend angeschaut. Ich bin baff, denn schließlich hatte ich ihn nur höflich nach seinem notorischen Halsweh gefragt. Kriegt er immer. Und ich frag ihn immer. Wenn er ein Halstuch trägt.

Ich schau ihn an und will grad mal fragen, he, wie bist denn du drauf? Aber ich komm nicht dazu, denn er hat schon voll losgelegt:
Nicht nur, daß
du mit meiner Freundin schläfst, nein, das reicht dir nicht. Du mußt mich auch gleich beim Boss anschwärzen und mich als Trinker hinstellen, mich! Als ob ich auch nur einen Kurzen mehr als du trinken würde, so über die Jahre gerechnet.

Danach holt er erst mal Luft und trinkt einen Schluck Bier. Ich verzichte auf eine Antwort, da gibt es nicht viel zu sagen.
Denn zumindest der erste Teil der Anklage ist nicht so aus der Luft gegriffen, wie er es unter Freunden sein sollte. Zu meiner Verteidigung:
Martina kriegt, was sie kriegen will. Da bin ich keine Ausnahme.
Aber das kann ich so wohl nicht sagen.
Boris schaut mich an, zuckt die Schultern und geht zum Flipper, aber der ist kaputt. Also kommt er wieder zurück.

Wie eine Fackel im leichten Luftzug
- Hermann wird konfrontiert(1/5)
 
 
  ¿Hermann?  
   

Hermann hautnah: Rasierwasser, Lieblings-Bier und favorisierter BH!
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  ¿Kratzig?  
   


Giftgrün und trotzdem gesund.
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