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Meine Hand will sie berühren und meine Hand weiß
viel.
Hey, Süße! schreit Sabine um
die Ecke der Kochnische herum. Ein Hey zurück
geworfen und die folgende Attacke abgewehrt: Sorry, wenn du Milch
hättest wollen, warum nicht sagen, bevor ich viele Stufen und einen Nachbarn
überwunden hab, keine Chance, daß ich da noch mal runter geh, hast du
kein Milchpulver mehr? Na dann! Dafür hab ich Topfenstrudel
mitgebracht. Alles klar.
Die Haare von Sabine sind rot,
ihre Kleidung häufig orange und burgunder,
und das obwohl ich ihr schon oft gesagt hab, daß das spätestens seit Dornenvögel
ein Klischee ist (ihr wißt schon, die rothaarige Tochter von der, die
mit Richard Chamberlain...) immerhin zieht sie jetzt hin und wieder olivegrün
und weiß an. Gefällt mir gut. Nur bei ihrem
Bikini ziehe ich dann doch knalliges pink
vor.
Ich verlasse ohne ein Paar Levis
501 extravagant kombiniert zu schwarzem T-shirt (aber bitte
eng) nicht die Wohnung: Wir ergänzen uns sehr gut, die Fahrt nach
Bozen rentiert sich für beide, Marken-Jeans und Marken-Auffälligkeiten
sind gleichermaßen billiger und der Cappuccino über dem wir allfällige
Geschmacksunterschiede diskutieren auf jeden Fall gut.
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